21. November 2016

Vitamine sind verschieden: Vitamin D kann der Körper produzieren. Andere nicht. Vitamin C kann nicht gespeichert werden. Vitamin B schon. Das sollten Sie über eine gesunde Vitaminzufuhr wissen.

Vitamine halten den Körper fit

Was ist ein Vitamin? Sie gehören zu den Nahrungsbestandteilen, die für die Funktion des menschlichen Organismus lebenswichtig (essenziell) sind. Das steckt schon im Namen: Das lateinische Wort „vita“ bedeutet „Leben“. Mit Ausnahme von Vitamin D stellt der Körper Vitamine nicht selbst her, sondern holt sie sich über die Nahrung. Erfahren Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Vitamine.

Wie viele Vitamine gibt es?

Insgesamt gibt es 13 Vitamine. Darüber hinaus existieren sogenannte Provitamine. Das sind Vitaminvorstufen, die der Organismus in die entsprechenden Vitamine umbauen kann. So wird beispielsweise Beta-Carotin im Körper in Vitamin A umgewandelt.

Wozu ist das Vitamin da?

Wie auch Mineralstoffe liefern Vitamine keine Energie. Ohne sie ist der Mensch aber weder leistungs- noch lebensfähig. Im Körper erfüllen sie verschiedenste Aufgaben: Vitamine sind an der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß beteiligt sowie am Aufbau von Hormonen, Enzymen und Blutkörperchen. So schützen sie vor Schadstoffen, helfen bei der Verwertung von Nährstoffen, und steuern biochemische Abläufe.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen von Vitaminen:

Fettlösliche Vitamine

Fettlösliches Vitamin ist im Körper im Fettgewebe speicherbar. Zu ihnen zählen Vitamin A, D, E und K. Die fettlöslichen Vitamine kommen nicht nur in Fetten und Ölen vor. Sie stecken auch in vielen fettarmen Lebensmitteln. Ausgenommen ist Vitamin E, das hauptsächlich in Pflanzenölen enthalten ist.

Wasserlösliche Vitamine

Wasserlösliches Vitamin kann der Körper nicht speichern, darum ist eine regelmäßige, ausreichende Versorgung wichtig. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören Vitamin C, die Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, Biotin, Niacin und Pantothensäure.

Damit die wasserlöslichen Vitamine optimal aufgenommen werden können, ist eine intakte Dünndarmschleimhaut wichtig. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen besteht bei wasserlöslichen Vertretern kaum die Gefahr einer Überdosierung: Weil der Körper sie nicht speichern kann, wird bei hoher Zufuhr der Überschuss einfach über die Nieren ausgeschieden.

Welche Vitamine braucht der Körper?

Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, müssen dem Körper über die Nahrung sämtliche Vitamine zugeführt werden. Denn die meisten Vitamine kann er nicht selbst herstellen. Ausnahmen sind Vitamin D, das er mit Hilfe von Sonnenlicht (UV-Strahlen) selbst produzieren kann und Vitamin K. Das kann der Mensch zwar nicht selbst bilden, aber seine Darmbakterien.

Wie äußert sich ein Mangel?

Eine Vitamin-Unterversorgung macht sich durch unterschiedliche Anzeichen bemerkbar – je nach Ausmaß und Dauer des Mangels. Bei abnehmender Vitaminzufuhr werden vier Stadien durchlaufen, die fließend ineinander übergehen:

  • Stadium des prälatenten Mangels: Der Körper beginnt auf seine Vitaminspeicher zurückzugreifen, um den Bedarf zu decken. Dadurch werden die Speicher sukzessive geleert.
  • Latenter Mangel: Der Vitaminbedarf ist kaum noch gedeckt. Der Zellstoffwechsel verringert sich.
  • Subklinischer Mangel: Die Aktivität vitaminabhängiger Enzyme und Hormone geht zurück. Auftretende Mangelsymptome sind uncharakteristisch (z.B. Leistungsabfall, Müdigkeit). Der Vitamin-Mangel wird daher nur erkannt, wenn gezielt danach gesucht wird (etwa durch Bestimmung der Vitaminkonzentration im Blutplasma).
  • Klinischer Mangel: Stoffwechselprozesse werden zunehmend gestört, es kommt zu morphologischen Veränderungen. Im Frühstadium lassen sich die Symptome durch eine Zufuhr des fehlenden Vitamins noch rückgängig machen. Im Spätstadium hat der Vitamin-Mangel bereits zu schwerwiegenden Schäden geführt, die lebensgefährlich sein können und meist nicht mehr rückgängig zu machen sind.

In gewissen Phasen gibt es nicht immer die Möglichkeit, ausreichend Vitamin aus der Natur zu erhalten. Besonders auffällig ist dies beim Vitamin D, dem sogenannten Sonnenvitamin. Im Herbst und Winter oftmals Mangelware. Folge sind schlechte Laune aber auch eine Schwächung des Immunsystems. Hier kann man mit einem Nahrungsergänzungsmittel gegensteuern.

Auch das Vitamin C kann oftmals nicht ausreichend zugeführt werden, denn Vitamin C kann vom Körper nicht gespeichert werden. Das bedeutet, dass der Mensch eigentlich täglich dieses Vitamin zuführen sollte. Gelingt dies über die Nahrung nicht, kann auch hier ein Vitamin C-Präparat abhilfe schaffen. Im Falle des Vitamin C besonders gut: es kann nicht überdosiert werden. Nimmt der Mensch zuviel Vitamin C zu sich, wird dieses einfach wieder ausgeschieden.

Vitamin findet sich zudem in vielen Plfanzenölen: Ein Salat mit schmackhaftem Öl angemacht tut dem Vitaminhaushalt ebenso gut wie das Essen von Obst oder Gemüse wie z. B. Karotten. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet und zudem Vitamine, die man aufgrund temporärer Lebensumstände nicht zu sich nehmen kann (Vitamin D z. B.), mittels Nahrungsergänzung zuführt, wird fit bleiben.

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