7. Januar 2018

Wärmesalben empfehlen sich insbesondere bei Muskelschmerzen wie zum Beispiel bei Nacken- oder Schulterverspannungen. Ebenso bei chronischen Schmerzen wie etwa Rücken- und Gelenkschmerzen.

Wie entsteht Schmerz?

Schmerzen im Körper entstehen entweder durch physikalische, thermische oder chemische Reizungen. Die Schmerzwahrnehmung ist auf ein Zusammenspiel zwischen Sinneszellen, Rückenmark und Gehirn zurückzuführen. Über die Nervenbahnen gelangen die Schmerzimpulse in das zentrale Nervensystem im Rückenmark. Von dort werden sie über körpereigene Schmerzrezeptoren in das Gehirn weiter geleitet. Den Schmerz empfinden wir umso stärker je mehr Schmerzimpulse im Gehirn ankommen. Das Gehirn wiederum wandelt den Schmerzimpuls in eine für den Körper verständliche Botschaft. Es sendet den Impuls zurück an den Entstehungsort des Schmerzes. Dadurch wird die körpereigene Schmerzhemmung in Form einer Reflexhandlung aktiviert. Eine solche Reflexhandlung ist zum Beispiel das Wegziehen der Hand von einer heißen Herdplatte. Bei chronischen Schmerzen wie zum Beispiel bei Gelenkschmerzen oder Rückenschmerzen nehmen die Betroffenen oft eine Schonhaltung ein. Dies ist zwar ein Schutzmechanismus des Körpers kann aber dauerhaft zusätzlich zu Verspannungen und Muskelblockaden führen.

Wieso hilft Wärme bei Schmerzen?

Andere Sinnesreize wie etwa Wärme oder Reibung konkurrieren im Nervensystem mit Schmerzimpulsen. Indem zum Beispiel die schmerzende Stelle gewärmt wird, wird für viele Schmerzreize der Zugang zum Rückenmark blockiert bzw. vom Wärmereiz verdrängt. Somit wird der Schmerz weniger bewusst wahrgenommen und nimmt spürbar ab. Das Wärmeempfinden überdeckt das Schmerzempfinden. Eine positive Zusatzwirkung hierbei ist, dass wir uns wieder besser bewegen können, eine andere Haltung annehmen und sich auf diese Weise Verspannungen durch Schonhaltung lösen.

Eine sehr beliebte Art, schmerzenden Stellen Wärme zuzuführen sind Wärmesalben.

Wärmesalben bei Gelenkschmerzen sinnvoll?

Wärmesalben werden insbesondere bei Muskelschmerzen wie zum Beispiel bei Nacken- oder Schulterverspannungen empfohlen. Ebenso bei chronischen Schmerzen wie etwa Rücken- und Gelenkschmerzen. Um den Heilungsprozess bei Zerrungen zu unterstützen, können Wärmesalben ebenfalls angewendet werden. Die Zerrung sollte aber unbedingt vorerst mit einer Kompressionsbandage umwickelt gut gekühlt werden. Erst ca. 3 Tage später die schmerzende Stelle mit einer Wärmesalbe behandeln.

Der Anwender trägt die Salbe auf die betreffenden Bereiche dünn auf und massiert sie sanft ein. Es empfiehlt sich, dies mehrmals täglich zu wiederholen.

Jeder Mensch empfindet die Wärmeentwicklung von Wärmesalben anders. Ebenso ist die Zusammensetzung und Intensität von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Während bei manchen Personen schon eine kleine Menge an Salbe zu einem starkem Wärmeempfinden und einer intensiven Hautrötung führt, verspüren andere keine oder eine sehr schwache Wirkung. Ebenso sind bei der Verwendung von Wärmesalben allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe wie Spanisch Pfeffer oder Kampfer nicht ausgeschlossen. Daher sollte man vor einer großflächigen Einreibung die Wirkung mit einer kleinen Menge Wärmesalbe testen.

Und abschließend noch ein wichtiger Hinweis: Eine Wärmesalbe sollte nicht in Augen oder Schleimhäute gelangen. Nach der Anwendung die Hände gründlich und ausreichend waschen. Und bitte von Kindern fernhalten!

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